03.06.2006 Pressebericht Kreisnachrichten

27.05.2006 Pressebericht Schwarzwälder Bote

Die Tierliebe soll im Vordergrund stehen

Im Sulzer Gewerbegebiet „Vor dem Wald“ entsteht derzeit eine Hundepension mit angeschlossener Hundeschule.

 

Wildberg-Sulz. Ein Heim für Tiere: Im Sulzer Gewerbegebiet “Vor dem Wald“ entsteht derzeit eine Hundepension mit Hundeschule. Im Vordergrund soll vor allem eines stehen: die Tierliebe.

 

Das Gebäude hat bereits konkrete Formen angenommen. Vor einer Woche feierten Joachim und Ursula Hein Richtfest am Rohbau, und im Dezember sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Im Frühjahr möchten die Bauherren die Pension dann offiziell einweihen. Der Name steht bereits fest: Jogi’s Hundepension und Hundeschule. Doch bis für das Oberhaugstetter Ehepaar der Traum in Erfüllung ging, war es ein weiter Weg. Zahlreiche Behördengänge standen an, der Neubulacher Gemeinderat lehnte die Bauvoranfrage zweimal ab. „Da wir schon 19 Jahre in Neubulach-Oberhaugstett wohnen, die Kinder dort ihre Wurzeln haben, ich elf Jahre Feuerwehr-Kommandant in Oberhaugstett und viele Jahre stellvertretender Gesamtkommandant von Neubulach war, wollten wir auch in Oberhaugstett bleiben und dort im Gewerbegebiet bauen“ sagt Joachim Hein. In Oberhaugstett betreiben die Heins bereits seit fünf Jahren eine Hundeschule. So aber führte für die Heins der Weg nach Sulz, und heute sagt das Ehepaar sogar: “Letztendlich war die Ablehnung in Oberhaugstett ein Segen für das ganze Projekt, und wir müssten uns nachträglich eigentlich bei der Stadt Neubulach bedanken.

Die Idylle im Gewerbegebiet “Vor dem Wald“ kommt den Heins entgegen: „Ringsherum nur Wald und Wiesen, das ist toll. “Zudem liege Sulz zentral zwischen Calw, Herrenberg, Nagold, Böblingen und Sindelfingen. „Von der Dimension her ist die Hundepension in der Region einmalig“ sagt Ursula Hein. Fünf neue Arbeitsplätze sollen in Sulz so geschaffen werden.Entstehen soll ein kleines Wohnhaus mit Hundezimmer für fünf Kleinhunde. Diese werden mit Familienanschluss betreut. Zehn Großhunde können in der 30 mal 20 Meter großen Trainingshalle aufgenommen werden. Gleichzeitig entsteht ein Trainingsplatz und ein Seminarraum in der Trainingshalle. Die gesamte Konzeption ist in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt im Calw entstanden.

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Ursula Hein:

„Wir wollen Qualität statt Masse“

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Wir wollen Qualität, nicht Masse“ betont Ursula Hein, dass man von den Räumlichkeiten her eigentlich mehr Hunde aufnehmen könnte, wenn Herrchen und Frauchen in den Urlaub fahren. Doch Joachim Hein, der seit vielen Jahren als Hundetrainer im Kreis aktiv ist, unterstreicht: „Im Mittelpunkt steht bei uns der Hund, dem es gut gehen soll.“

 

 

Zeitungsbericht vom 07. Mai 2004 - Schwarzwälder Bote

Der Hund ist sein bester Freund
Grundschulklassen besuchen Jogi's Schule in Oberhaugstett

Drei Grundschulklassen aus Neubulach und Liebelsberg besuchten Jogi's Hundeschule in Oberhaugstett. Kommandos wie >>Sitz - komm oder hopp<< bekamen die Schüler von Hundetrainer Jogi zu hören. Sie galten allerdings nicht ihnen, sondern der Schäferhündin Hanni.
Nachdem die 22 Kinder, der zweiten Klasse der Grundschule Liebelsberg in HUS (Heimat- und Sachunterricht) Haustiere durchgenommen hatten und jeder einen Steckbrief seines Tieres erstellen durfte, waren sie sich einig: Über den Hund wollen wir mehr erfahren.
Die Anatomie des Tieres kann anhand von Schautafeln gelernt werden, das Wesen des Vierbeiners lässt sich jedoch nicht so einfach erklären. So kam im Kollegium von Lehrerin Silke Riek die Idee auf, >>Jogi, den Hundetrainer<< zu fragen, ob nicht er den Kindern etwas über den vierbeinigen Freund erzählen könnte. Gesagt, getan. So wurde mit Jogi, der eigentlich Joachim Hein heißt und in Oberhaugstett eine Hundeschule betreibt, ein Termin vereinbart.
Während ihres einstündigen Besuchs lernten die Kinder viel dazu. Jogi fragte, von wem der Hund abstamme?. 22 Finger schossen in die Höhe: >>Vom Wolf natürlich!<< Bestaunt wurde auch die Tatsache, dass der Hund dem Menschen erst seit dem Mittelalter als Haustier, Wach- und Jagdhund und treuer Begleiter zur Seite steht.
Um zu zeigen, was sie alles kann, ließ hein Hanni über die Wippe und die Steilwand laufen, das Bringholz apportieren und einen Slalom um eimer laufen. Natürlich gab es eine kleine Belohnung, denn von sich aus würde die Hündin nicht um solche Hindernisse herum laufen.
Wer sich einem unbekannten Vierbeiner nähert, muss zuerst den Besitzer fragen, ob er den Hund streicheln darf. Danach wird die Hand zum Schnuppern hingehalten, nur so kann der Kontakt zustande kommen, so Hein.
>>Wer morgens auf dem Schulweg an einem Zaun vorbeikommt, darf nicht hindurchgreifen, denn so begibt er sich in die Gefahr gebissen zu werden<<, warnt der Hundetrainer. Der Hund verteidigt in einem solchen Fall nur sein Revier.
Wer von den Kindern noch keinen Hund daheim hat, wünscht sich nach dieser Begegnung einen, denn spätestens jetzt haben die Schüler gemerkt, welch treuer Begleiter dieses Tier sein kann. Am Ende war dieser Ausflug ein Erfolg für alle.

Trainer Joachim (Jogi) Hein mit Schäferhündin Hanni. Sie zeigen den
Grundschülern aus Liebelsberg was man einem Tier so alles beibringen kann.

 

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